Kirchenmusik im August & September

Orgeltasten

Freitag, 23. August, 18.30 Uhr
Ein argentinischer Abend

Sonntag, 22. September, 10.00 Uhr
Kantatengottesdienst
Johann Sebastian Bach „Liebster Jesu, mein Verlangen" (BWV 32)

Sonntag, 29. September, 18.00 Uhr
„Gott begegnen" in Texten und Musik


 

Freitag, 23. August, 18:30 Uhr

  • Ein argentinischer Abend
  • für das Hospiz
  • Helen Kluge, Saxophon, u.a.
  • Der Abend beginnt um 18:30 mit Imbiss und Getränken vor der Kirche.
  • Dieses Angebot besteht auch in der Konzertpause. Das Konzert selbst beginnt um 19:30.

 

Sonntag, 22. September, 10.00 Uhr

  • Kantatengottesdienst
  • Johann Sebastian Bach „Liebster Jesu, mein Verlangen" (BWV 32)
  • Mögeldorfer Kammermusikkreis
  • Katrin Küsswetter, Sopran
  • Tobias Freund, Bass
  • Markus Nickel, Leitung

 

Sonntag, 29. September, 18.00 Uhr

  • „Gott begegnen" in Texten und Musik
  • Musik für Sopran und Orgel
  • Sabine Kirchner, Sopran
  • Markus Nickel, Orgel

 

Gesang als Ausdruck des Glaubens

In religiösen Zusammenhängen wird und wurde schon immer gesungen. Das sehen wir in der Bibel unter anderem im Psalmenbuch, denn Psalmen wurden ja immer musiziert, auch wenn wir heute nicht mehr genau wissen, wie das damals geklungen haben mag. Aber auch an vielen anderen Stellen finden sich Lieder (etwa das Loblied Miriams, oder das Magnificat der Maria, oder das Benedictus des Zacharias). Diese Tradition wurde gerade in der evangelischen Kirchenmusik fortgesetzt und führte zum Gemeindegesang mit vielen wunderbaren Chorälen und Liedern und zu einer entfalteten Kirchenmusik. Für eine solche steht noch immer der Name Johann Sebastian Bach. In seiner Kantate „Liebster Jesu, mein Verlangen" erzählt er uns im Kantatengottesdienst die Geschichte des zwölfjährigen Jesu im Tempel. Maria sucht ihn voll inneren Verlangens und findet ihn dann im Tempel, wohin sich Jesus mit großer innerer Überzeugung gezogen fühlt. Die Musik entfaltet diesen Dialog der Mutter mit dem Sohn (der allerdings mit einer Bassstimme singt; hier geht es Bach mehr um die Figur Jesus als um das Kind) mit den fantastischen Stilmitteln des barocken Großmeisters. Eine anrührende und bewegende Musik.

Bei „Gott begegnen" hören wir dann weitere Kompositionen für Sopran und Orgel aus dem reichen Fundus vertonter geistlicher Worte. Sabine Kirchner wird mit ihrem glockenreinen Sopran religiöse Gefühle in die Kirche und in unsere Herzen transportieren.

Wenn Sie auch einmal den Gesang als Ausdruck des Glaubens erproben wollen, so ist dazu immer Gelegenheiten in unseren Gottesdiensten, aber genauso in unseren Chören, die Sie immer mit offenen Armen empfangen werden. Gerade nach einer Sommerpause ist der September ein toller Monat, um einmal den Chorgesang auszuprobieren. Eingeladen sind Sie allemal!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele gute Erfahrungen mit dem Gesang!

Ihr Kantor Markus Nickel