Kirchenmusik im April / Mai

Orgeltasten

Hinweis für Konzerte: als ZuhörerInnen müssen Sie einen negativen Test mitbringen (oder doppelt geimpft sein und danach 14 Tage gewartet haben).

Sonntag, 3. April, 17.00 Uhr
Giovanni Battista Pergolesi

Sonntag, 24. April, 18.00 Uhr
„Gott begegnen" in Texten und Musik

Sonntag, 15. Mai, 10.00 Uhr
Kantatengottesdienst

Sonntag, 22. Mai, 19.00 Uhr
Kantatenkonzert

Sonntag, 29. Mai, 18.00 Uhr
„Gott begegnen" in Texten und Musik

 

Details der Veranstaltungen

Sonntag, 3. April, 17.00 Uhr

  • Giovanni Battista Pergolesi
  • Stabat mater
  • Andrea Wurzer, Sopran
  • Julia Tiedje, Alt
  • Bernd Müller, Violine
  • Instrumentalisten
  • Markus Nickel, Leitung

 

Sonntag, 24. April, 18.00 Uhr

 

  • „Gott begegnen" in Texten und Musik
  • Musik für Posaune und Orgel
  • Wolfgang Feurer, Posaune
  • Markus Nickel, Orgel

 

Sonntag, 15. Mai, 10.00 Uhr

  • Kantatengottesdienst
  • Gottfried Heinrich Stölzel: „Der Herr ist mein Hirte"
  • Julia Tiedje, Alt
  • Dr. Dieter Hölzl, Bass
  • Mögeldorfer Kantorei
  • Instrumentalisten
  • Markus Nickel, Leitung

 

Sonntag, 22. Mai, 19.00 Uhr

 

  • Kantatenkonzert
  • Christoph Graupner „Die Wasserwogen sind groß", u.a.
  • Studenten der Musikhochschule Nürnberg
  • Sibrand Basa
  • Markus Nickel, Leitung

 

Sonntag, 29. Mai, 18.00 Uhr

 

  • „Gott begegnen" in Texten und Musik
  • Gott ist mein Lied
  • Musik für Chor
  • Mögeldorfer Kantorei
  • Sabine Kirchner, Klavier
  • Markus Nickel, Leitung

 

 

Gesungenes Lob Gottes

Schon von jeher war es üblich und ein kostbarer Brauch, das Lob Gottes, die Doxologie, zu singen. Das beginnt mit den Psalmen aus unserer Bibel, die oft eine musikalische Anweisung enthalten und musiziert worden sind, auch wenn wir heute nicht mehr genau wissen, wie das klang. Auf jeden Fall ist in jeder Epoche danach diese Idee aufgegriffen worden und im Laufe der Jahrhunderte entstanden viele wunderbare Kantate, Motetten, Oratorien, Lieder und Musikstücke.

Eine kleine Auswahl werden wir in unserer Kirche in den nächsten Monaten hören:

Pergolesi, der nur 26 Jahre alt wurde, schrieb sein „Stabat mater" am Ende seines Lebens. Der Text ist ein Zeugnis aus der Blütezeit der religiösen Dichtung in Mittelitalien. Der Komponist vertont sie als Bilder, als Betrachtungen. Das Werk wurde sehr beliebt und ist vielfach, gerade auch in häuslichem Zusammenhang, rezipiert und interpretiert worden. Uns vermag es, auf die Passionszeit einzustimmen.

Der aus dem Erzgebirge stammende Stölzel schrieb seine Kantaten als Kapellmeister am Hof in Gotha. Schon Johann Sebastian Bach führte sie gern auf. Bei uns erklingt eine davon im Kantatengottesdienst.
In einem Kantatenkonzert hören wir sodann ein Werk von Christoph Graupner, der auch aus der Thomasschule in Leipzig stammte und sogar fast statt Johann Sebastian Bach Thomaskantor wurde. Er blieb aber Hofkapellmeister bei Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt und schrieb viele Werke auch kirchenmusikalischer Prägung.

Die Mögeldorfer Kantorei singt bei „Gott begegnen" dann kleinere Formen, Motetten von Gluck, Bach, Goudimel, Rutter und anderen aus alter und neuerer Zeit, weitere Zeugnisse für das gesungene Lob Gottes.
Und auch eine Posaune kann singen, wenn sie meisterlich gespielt wird, wie es uns Wolfgang Feurer bei „Gott begegnen" hören lassen wird.

Herzliche Einladung zum musikalischen Gotteslob!

Ihr Kantor Markus Nickel

 

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